U19 muss auf VfB Lübeck hoffen

Die U19 verliert beim VfB Lübeck mit 4:2 und muss nun diesem die Daumen drücken

„Jetzt heißt es Daumendrücken für den VfB Lübeck“, lautet das Fazit des gestrigen Auswärtsspiels der U19 in der Marzipanstadt. Denn das A-Junioren Regionalligateam unterlag am vorletzten Spieltag der Regionalliga Nord beim Tabellenzweiten als klarer Außenseiter trotz guter Leistung mit 4:2. Erst in der 87. und 90. Minute fielen die Siegtreffer für den VfB. Zuvor gingen unsere Talente sogar durch Fynn Lütjen in Führung und glichen durch Mahdi Matar zum 2:2 aus. Mit der Niederlage ist der neuntplatzierte FC Eintracht Norderstedt und somit der sichere Klassenerhalt nicht mehr erreichbar. Zwar stehen die Blau-Roten nicht auf einem der vier regulären Abstiegsplätze, doch aufgrund der Bundesligaabstiege der Nordklubs Holstein Kiel und Eintracht Braunschweig muss ein fünfter Verein die Liga verlassen – es sei denn der VfB Lübeck setzt sich in den zwei Relegstionsspielen gegen den FC Carl Zeiss Jena, den Vizemeister der Regionalliga Nordost, durch und steigt als zweites Team auf.
„Da wir keiner der vier Regelabsteiger sind, fühlen wir uns auch nicht wie ein Absteiger. Aber letztlich wissen wir trotzdem nicht, ob wir absteigen. Die Gefühle sind sehr gemischt, doch niemand muss sich Vorwürfe machen“, merkt Carsten Herbst aus dem Trainer-Quartett zu der unglücklichen Situation an.

Bereits in der siebten Saison spielt unser BSV in der zweithöchsten deutschen Spielklasse der A-Junioren, seitdem der goldenen 93er-Generation um das Erfolgsduo Torsten Hennecke und Mohamed Chaaban im Sommer 2011 der Aufstieg gelang. Wir hoffen, dass diese in Bremen-Nord beispiellose Ära nun nicht ein so unglückliches Ende findet.