Jablonskis Heimspiel im Weser-Stadion

Ein Blumenthaler Jung im Fokus im großen Weser-Stadion. Der BSVer Sven Jablonski führt die Teams aufs Feld.
Spielten früher gemeinsam unter Trainer Peter Klingenberg in der C-Jugend für den BSV: Sven Jablonski und unser Medienbeauftragter Mirko Vopalensky (l.).
Blumenthaler Bundesligaschiedsrichter Sven Jablonski leitete die Partie SV Werder Bremen – Everton FC

Dass ein Bremer Schiedsrichter eine Partie im Weser-Stadion leitet, kommt nicht oft vor. Eigentlich nie. Denn ein Bremer Unparteiischer darf im Profibereich bekanntermaßen kein Bremer Pflichtspiel leiten. Doch wenn sich der SV Werder Bremen kurz vor dem Saisonstart zum „Tach der Fans“ einen internationalen Gast in seine gute Stube zum Freundschaftsspiel einlädt, dann ist das Zusammentreffen der höchsten Bremer Fußballmannschaft und des höchsten Bremer Schiedsrichters möglich. So leitete unser Blumenthaler Bundesligaschiedsrichter Sven Jablonski am vergangenen Samstag am Osterdeich das 0:0-Unentschieden zwischen den Grün-Weißen von Trainer Florian Kohfeldt und dem Everton FC aus der Premier League. Assistiert wurde er von Holger Henschel (Braunschweig) und Daniel Riehl (TuS Schwachhausen). Für den 29-jährigen Bankkaufmann, der in der Talentschmiede vom Burgwall groß wurde, war diese Partie trotz der 20 Bundesligaspiele, die er seit seinem Auftsieg in das deutsche Oberhaus im Sommer 2017 pfiff, ein Highlight. Bisher hatte der DFB-Schiedsrichter bereits einmal eine Partie im größten Stadion seiner Heimatstadt geleitet: Im August 2016 hörten bei Werders 2:4 gegen den Chelsea FC am „Tach der Fans“ unter anderen John Terry, Eden Hazard und Diego Costa auf seine Pfiffe.

Mit Sven Jablonski, Werder-Stadionsprecher Christian „Stolli“ Stoll und dem BSV-Medienbeauftragten Mirko Vopalensky, der als Stolls und Arnd Zeiglers Ton-Assistent im Einsatz gewesen ist, war unser Blumenthaler SV an diesem Tag mit gleich drei Mitgliedern am Geschehen im Weser-Stadion beteiligt. Letzterer durfte seinen ehemaligen Mannschaftskameraden aus der BSV-Jugend nach dem Spiel in der Schiedsrichterkabine besuchen und gratulierte ihm zu seiner guten Leistung.