Satzung

Satzung des Blumenthaler Sportvereins von 1919 e. V.
Neufassung. beschlossen auf der Jahreshauptversammlung am 17. Februar 1989

A) ALLGEMEINE BESTIMMUNGEN
§1
Name. Sitz und Rechtsform des Vereins

  1. Der Verein führt den Namen Blumenthaler Sportverein von 1919 e. V. (Kurzform: Blumenthaler SV}.
  2. Er hat seinen Sitz In Bremen-Blumenthal und ist eingetragen im Vereinsregister des Amtsgerichts Bremen (Blumenthal} unter VR -121-(vormals 1382}.
  3. Der Verein ist ordentliches Mitglied des Bremer Fußball-Verbandes.
  4. Die Vereinsfarben sind blau-rot.
  5. Der Gerichtsstand ist Bremen-Blumenthal.
  6. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§2
Zweck und Aufgabe des Vereins

  1. Der Verein verfolgt ausschließlich gemeinnützige Zwecke durch die Pflege und Förderung der
    Leibesübungen, insbesondere des Fußballsportes nach den Regeln des Amateursports und dient der Förderung des Gemeinschaftsgedankens und der Kameradschaft.
  2. Der Verein ist parteipolitisch, religiös und rassisch neutral.
  3. Die Tätigkeit im Vorstand ist ehrenamtlich.

§3
Rechtsgrundlage
Die Rechtsgrundlagen für die Erledigung der Vereinsaufgaben sind die Satzungen und Ordnungen des Bremer Fußball-Verbandes sowie diese Satzung und die dazugehörenden Ordnungen, die nicht Bestandteil der Satzung sind.

B) MITGLIEDSCHAFT
§4

Mitglieder

Der Verein besteht aus

  1. ordentlichen Mitgliedern
  2. jugendlichen Mitgliedern
  3. Ehrenmitgliedern

Ordentliche Mitglieder, die das 18. Lebensjahr vollendet haben. Jugendliche Mitglieder sind Mitglieder unter 18 Jahren.
Personen, die sich um den Verein besonders Verdient gemacht haben, können auf Vorschlag des Vorstandes durch Beschluss der Mitgliederversammlung zu Ehrenmitgliedern ernannt werden. Sie haben alle Rechte der ordentlichen Mitglieder.

§5
Erwerb und Verlust der Mitgliedschaft

  1. Mitglied kann jede natürliche Person werden, die im Besitz der bürgerlichen Ehrenrechte ist.
  2. Bei Jugendlichen ist das schriftliche Einverständnis der gesetzlichen Vertreter erforderlich.
  3. Die Endscheidung der Aufnahme erfolgt durch den geschäftsführenden Vorstand.
  4. Mit der Anmeldung unterwirft sich jedes Mitglied den Bestimmungen dieser Satzung und den Vorschriften des Vereinsrechtes nach den§§ 21 bis 79 BGB.

Die Mitgliedschaft endet:

  1. durch Austritt,
  2. durch Ausschluss,
  3. durch Tod,
  4. durch Auflösung des Vereines.

Der Austritt aus dem Verein ist jederzeit zulässig und muss durch eingeschriebenen Brief dem Vorstand angemeldet werden. Der Vereinsbeitrag ist bis zum Ende des Geschäftsjahres zu zahlen.

Ein Mitglied kann nach vorheriger Anhörung vom Gesamtvorstand aus dem Verein ausgeschlossen werden:

  1. wegen Nichterfüllung satzungsgemäßer Verpflichtungen;
  2. wegen Nichtzahlung von einem Jahresbeitrag trotz vorheriger Aufforderung;
  3. wegen eines schweren Verstoßes gegen die Interessen des Vereines oder unsportlichem Verhalten;
  4. wegen unehrenhafter Handlung, Insbesondere bei Verlust der bürgerlichen Ehrenrechte.

Ausgeschlossene Mitglieder sind zur Zahlung des Jahresbeitrages für das laufende Geschäftsjahr sowie sonst fälliger Leistungen verpflichtet.
Gegen die Entscheidung über den Ausschluss, die dem Ausgeschlossenen schriftlich mit Begründung zuzustellen ist, ist der Einspruch binnen einer Woche an den Ältestenrat zulässig, der endgültig endscheidet.

§6
Strafen
Der Vorstand kann folgende Strafen aussprechen:

  1. Verweis,
  2. Platzsperre,
  3. Ausschluss vom Übungsbetrieb und Wettkampf für eine bestimmte Zeit und zwar längstens bis zu einem Jahr,
  4. befristet oder dauerhafte Aberkennung der Berechtigung, ein Amt im Verein zu bekleiden.

§7
Rechte der Mitglieder

  1. Alle Mitglieder haben das Recht, die Sportgeräte und Sportanlagen des Vereins im Rahmen des Trainingsbetriebes zu benutzen.
  2. Jedes Mitglied ist nach den Richtlinien über die Sportunfall -und Haftpflichtversicherung des Landessportbundes versichert.

§8

Mitgliederbeiträge
Mitgliederbeiträge sind Jahresbeiträge. Sie werden von der Jahreshauptversammlung festgelegt und sind Bringschulden. Sie sind im ersten Halbjahr zu zahlen. Wünschenswert ist die Zahlung im
Bankeinzugsverfahren.
Neu festgesetzte Beiträge gelten erst ab Beginn des nächsten Kalenderjahres. Bei verspäteter Beitragszahlung ist ein Säumniszuschlag von 10 % des fälligen Beitrages zu entrichten. Etwaige Mahnkosten trägt das säumige Mitglied.

C) ORGANE UNDVERWALTUNG
§9
Verwaltung des Vereins
1. Die Vereinsangelegenheiten werden verwaltet durch:

  • die Jahreshauptversammlung (Mitgliederversammlung },
  • den geschäftsführenden Vorstand (1. und 2. Vorsitzender sowie 1. Schatzmeister). Dieser ist auch gesetzlicher Vorstand im Sinne des§ 26 BGB,
  • den Gesamtvorstand,
  • den Ältestenrat (fünf gewählte Mitglieder über 50 Jahre, die dem Verein mindestens 25 Jahre angehören),
  • die Ausschüsse,

2. Der Vorstand ist alle zwei Jahre in den ungeraden Kalenderjahren von der Jahreshauptversammlung zu wählen. Gleichzeitig sind zwei Kassenprüfer für den gleichen Zeitraum zu wählen. Eine Wiederwahl der Kassenprüfer ist ausgeschlossen.

§ 10
Die Hauptversammlung
Spätestens drei Monate nach Ablauf des letzten Geschäftsjahres ist vom Vorstand eine ordentliche Hauptversammlung einzuberufen. Die Einberufung zur Hauptversammlung erfolgt durch die
Veröffentlichung in einer hiesigen Tageszeitung, und zwar spätestens 4 Wochen vor der Hauptversammlung.
In der Einladung bzw. Bekanntmachung ist die Tagesordnung mitzuteilen. Diese muss wenigstens folgende Punkte enthalten:

  • Verlesung des Protokolls der letzten Mietgliederversammlung
  • Feststellung der Anwesenden
  • Bericht der Vorstandes
  • Bericht der Kassenprüfer
  • Entlastung des Vorstandes
  • etwaige Wahlen
  • Anträge und Verschiedenes

Außerordentliche Hauptversammlungen können vom Vorstand nach Bedarf einberufen werden. Sie sind vom ihm einzuberufen, wenn mindestens 1/4 der stimm berechtigen Mitglieder beim Vorstand schriftlich die Einberufung unter Angabe der Gründe beantragt haben. Die Einberufungsfrist beträgt 2 Wochen. Die Tagesordnung ist ein einer hiesigen Tageszeitung bekanntzugeben.
Die Mitgliederversammlung entscheidet mit Stimmenmehrheit. Bei Satzungsänderungen ist eine 3/4 Mehrheit der erschienenen stimmberechtigten Mitglieder erforderlich. Bei Stimmengleichheit gilt ein Antrag als abgelehnt.
Über die Mitgliederversammlung und ihre Beschlüsse ist ein Protokoll zu führen, das von dem 1. Vorsitzenden und dem Schriftführer zu unterschreiben ist.
Die Mitgliederversammlungen sind nicht öffentlich. Nichtmitglieder können jedoch vom geschäftsführenden Vorstand geladen und zugelassen sowie wieder ausgeschlossen werden.

§11
Anträge

  1. Anträge zur Mitgliederversammlung müssen spätestens 14 Tage vor Versammlungsbeginn schriftlich eingegangen sein.
  2. Anträge zur Satzungsänderung müssen den Mitgliedern 7 Tage vor Versammlungsbeginn zugesandt werden.
  3. Die Zulassung von Dringlichkeitsanträgen erfordert eine 2/3 Mehrheit.
  4. Für die Wahl der Jugendleiter hat der Jugendausschuss ein Vorschlagsrecht.

§12

Der Vorstand
Den Vorstand bilden:

  1. der 1. Vorsitzende
  2. der 2. Vorsitzende
  3. der 3. Vorsitzende
  4. der 1. Schatzmeister
  5. der 2. Schatzmeister
  6. der 1. Schriftführer
  7. der 2. Schriftführer
  8. der 1. Sportwart
  9. der 2. Sportwart
  10. der 1. Jugendleiter
  11. der 2. Jugendleiter
  12. der Schiedsrichterobmann

Je zwei Mietglieder des geschäftsführenden Vorstandes sind berechtigt, gemeinschaftlich den Verein zu vertreten.

§13
Der Ältestenrat
Der Ältestenrat schlichtet bei Streitigkeiten zwischen Mitgliedern und Vereinsvorstand. Außerdem fungiert er als Berufungsinstanz im Ausschlussverfahren. Er wird ebenfalls wie der gesetzliche
Vorstand auf zwei Jahre jeweils in den ungeraden Jahren gewählt und ist in einer Besetzung von
mindestens drei Mitgliedern beschlussfähig. Über seine Beschlüsse hat er eine Niederschrift
aufzunehmen.

§14
Die Kassenprüfer
Die Kassenprüfer haben jährlich vor der Mitgliederversammlung die Buchführung und Kasse zu
prüfen und das Ergebnis auf der Hauptversammlung mitzuteilen.

§15
Haftung
Der Verein haftet nicht für bei seinen Veranstaltungen und im Übungsbetrieb verlorengegangenen Gegenstände. Bei Unfällen haftet der Verein seinen Mietgliedern nur in der Höhe seiner
Haftpflichtversicherung. Jedes Mitglied haftet dem Verein für jeden diesem zugefügten Schaden.

§16
Auflösung des Vereines

  1. Die Auflösung des Vereines kann nur in einer zu diesem Zwecke einberufenen außerordentlichen Mietgliederversammlung erfolgen. Zur Auflösung ist eine 3/4 Mehrheit der anwesenden
    stimmberechtigten Mitglieder erforderlich. Die Abstimmung über die Auflösung hat namentlich zu erfolgen.
  2. Diese Versammlung hat auch über die Verwendung des im Zeitpunkt der Auflösung vorhandenen Vereinsvermögens zu beschließen mit der Maßgabe, dass es einer Körperschaft oder einer
    Sportorganisation zufällt und nur für gemeinnützige Zwecke im Rahmen der Pflege des
    Fußballsportes weiterhin Verwendung finden darf.

 

Bremen-Blumenthal, 01. März 1989
(H. Kube. 1. Vorsitzd.)
(K. Hesse. 2. Vorsitzd.)
(H.-A. Bach. 1. Schatzm.)